Im
folgenden ein paar interessante Infos zum Thema "Niem",
der Wirkstoff, den Sie jetzt auch in den drei neuen
Aloe-Vera-Tierprodukten finden.
Der Niembaum gehört zur Familie der Mahagonigewächse.
Niembäume sind Laubbäume, die unter trocken-heißen
Bedingungen in den Tropen extrem schnell wachsen. Niembäume
können bis zu 30 m hoch werden und 20 m breite Kronen
ausbilden. Sein wissenschaftlicher Name ist Azadirachtin
indica. Dies bedeutet, er gehört zu den
azadirachtinhaltigen Pflanzen mit Ursprung Indien. Azadirachtin wirkt fraßabschreckend für Insekten und stört deren
Larvenentwicklung.
Für Menschen und
Säugetiere ist es unbedenklich.
Erst zu Beginn der 60er
Jahre begann eine intensive wissenschaftliche Forschung.
Grundstein hierfür legte 1959 Prof. Heinrich
Schmutterer, der ein interessantes Phänomen während
einer Heuschreckenplage im Sudan beobachtete. Dabei fraßen
die Heuschrecken alles Grün bis auf die Blätter der
Niembäume. Diese wurden von den gefräßigen Tierchen
verschmäht.
Seit einigen Jahren setzen sich mehr und mehr
Niemprodukte für den ökologischen
Pflanzenschutz durch. Einer der wesentlichen Vorteile
der Niemprodukte ist, dass
die Schädlinge keine Resistenzen gegen die
Niemwirkstoffe aufbauen. In wissenschaftlichen
Versuchen konnte belegt werden, dass Kohlmotten noch in
der 35. Nachfolgegeneration gegen Niem genauso
empfindlich reagieren wie in der ersten Generation.
Anwendung beim Menschen:
Die
Verbreitung und rapide Zunahme von Allergien sind nach
Meinung der Experten dadurch entstanden, dass sich immer
mehr Fremdstoffe in der Atemluft und den Lebensmitteln
befinden und dass der menschliche Organismus diese Flut
von synthetischen Stoffen nicht verkraften kann, u. a.
weil ihm dazu die entsprechende genetische Erfahrung
fehlt. Der Körper reagiert schließlich mit blinden und
willkürlichen Abwehrreaktionen. Das betrifft vor allem
die natürlichen Stoffe und Lebensmittel, also jene
Stoffe, die dem Organismus durch seine genetische
Geschichte bekannt sind.
In diesem Zusammenhang wird oft gefragt, ob nicht auch
Naturmatratzen Allergien auslösen können. Da die in
den Matratzen verwendeten Materialien aber weder
verzehrt werden noch ausdünsten und auch nicht mit der
Haut in Berührung kommen, kann man diese Frage grundsätzlich
verneinen.
Es bleibt aber der Verdacht bestehen, ob die verwendeten
Materialien die Hausstaubmilben-Allergie begünstigen können.
Dahinter steht die meistens unausgesprochene Annahme, dass
sich Milben doch wohl gerne in den Naturfasern
aufhalten, weil sie hier genug zu fressen finden. Auch
hier kann widersprochen werden, denn es ist eindeutig
belegt, dass die gefürchteten Hausstaubmilben weder
Wolle noch Rosshaar noch Baumwolle verzehren, sondern
menschliche Hautschuppen, insbesondere, wenn diese schon
etwas angesäuert sind. Von daher sollte der auf den Kot
der Hausstaubmilbe allergisch reagierende Mensch vor
allem darauf achten, dass die Hautschuppen gar nicht
erst in die Matratzen gelangen können.
Hausstaubmilben,
Insektenstiche u.s.w
.
Als Schutzmittel
kann Aloe Vera Quick Help Spray empfohlen werden.
Der Niembaum ist dafür bekannt, dass er von vielen
Kleinstlebewesen bis hin zu den Insekten gemieden wird.
Das für den Menschen unschädliche Niem kann in regelmäßigen Abständen
auf die Matratze gesprüht werden, um die Sicherheit vor
Milbenbefall noch zu erhöhen.
Das Öl des
Niembaums macht die Nahrungsgrundlage der Milben ungenießbar:
Die Hautschuppen „schmecken“ den Milben dann einfach
nicht mehr, sie nehmen keine Nahrung mehr auf.
Gleichzeitig stoppt Niem das Wachstum und die
Entwicklung der Milben.
Mehr
als 200 Insektenarten, aber auch eine Reihe von Milben,
Würmern, Pilzen, Bakterien und sogar einige Viren
reagieren empfindlich auf die Inhaltsstoffe des Niem.
Schon geringe Konzentrationen verhindern Wachstum,
Entwicklung und Fortpflanzung der Organismen. Es reichen
weniger als ein Milliliter pro Quadratmeter behandelter
Fläche aus, um die Entwicklung und Vermehrung der
Hausstaubmilbe empfindlich zu stören. Der
Niem-Wirkstoff ist für den Menschen unbedenklich.
Kopfläuse
Besonders
kleinere Kinder werden von Kopfläusen geplagt.
Unbemerkt schnell krabbeln die Tiere von Kopf zu Kopf,
wenn Kinder z.B. miteinander herumtollen oder die Köpfe
über einem Buch zusammenstecken. Außerdem ist auch
eine Übertragung über eng nebeneinander hängende Mützen
am Kleiderhaken möglich.
Unser Shampoo mit Niem und
unser Quick Help Spray helfen diese Plage schnell in den
Griff zu bekommen und bieten einen hervorragenden
Schutz, wenn das Problem bereits kursiert!
Anwendung
bei Pflanzen:
Niem
wirkt gegen nahezu alle fressende oder saugende Schädlinge
an Pflanzen. Dazu zählen z. B. Schadraupen, weiße
Fliegen, Spinnmilben, Läuse usw.
Niemprodukte
(z. B. das Aloe Vera Quick Help Spray) wirken
erfolgreich gegen:
- alle
Lausarten, wie Blattlaus, Schildlaus, Wolllaus,
Schmierlaus usw.
- Milben,
insbesondere gegen die Grasmilbe und Spinnmilbe,
- Thripse,
Zikaden
- Fadenwürmer
(Nematoden)
- Pilzerkrankungen
wie z. B. Mehltau
Anwendung bei Tieren:
Niemprodukte
stören das Hormonsystem der Insekten und anderer
Gliederfüßler. Die Tiere können sich so nicht mehr häuten.
Da wir Menschen ein völlig anderes Hormonsystem haben,
sind Niem und seine Wirkstoffe für uns völlig harmlos.
Alle Niemrohstoffe haben außerdem eine abschreckende Wirkung auf Insekten.
Ausführliche Informationen über die Wirkung der
Niem-Wirkstoffe finden Sie in dem Buch „Wunderbaum
Niem, Medizin, Kosmetik, Pflanzenschutz aus der
Natur", VGS Verlag 1996.
Natürlich kann auch die Katze gegen Ungeziefer
shampooniert werden. Katzen sind jedoch sehr
wasserscheu. Ein Bad ist für die meisten Tiere eine
schlimme Quälerei.
Die
beruhigenden haut- und fellpflegenden Eigenschaften des
Niemöls helfen auch parasitär verursachtes Schweif-
und Fellscheuern zu vermindern.
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